Was ist die THG-Quote?

Dein geladener Ökostrom spart CO₂ – die Mineralölwirtschaft muss dafür zahlen. Wir holen das Geld für dich.

122 €THG-Prämie pro Jahr für dein E-Auto

Geld zurück fürs Stromtanken – ohne Aufwand

Als Besitzer eines Elektroautos kannst du dir jährlich Geld von den Mineralölkonzernen holen: Sie müssen CO₂ einsparen – und dürfen sich deinen sauberen Ladestrom anrechnen lassen. Der EMC wickelt das für dich ab, mit einer der höchsten Fixprämien Österreichs.

Jetzt ePrämie beantragen
EMC-Mitglied werden

In drei Schritten zur Prämie

1

Online registrieren

Fahrzeugdaten und Zulassungsschein-Foto auf epraemie.emcaustria.at hochladen – dauert wenige Minuten.

2

Wir prüfen & melden

Unser Abwicklungspartner epuls prüft die Daten und meldet die Strommenge an die zuständige Stelle. Du musst nichts weiter tun.

3

Geld aufs Konto

122 Euro Pauschalbetrag, ausbezahlt innerhalb von 14 Tagen nach erfolgreicher Datenprüfung.

Bekomme ich die Prämie?

✅ Ja, wenn …

  • dein Fahrzeug rein batterieelektrisch ist (BEV)
  • es zweispurig ist (also ein Auto, kein E-Moped)
  • du es überwiegend (> 50 %) an einer nicht-öffentlichen Ladestation lädst – z. B. an der eigenen Wallbox
  • du der Zulassungsbesitzer bist

❌ Nicht möglich bei …

  • Plug-in-Hybriden – für sie gilt die Pauschale nicht
  • E-Mopeds, E-Motorrädern und anderen einspurigen Fahrzeugen
  • Wer überwiegend öffentlich lädt, kann trotzdem teilnehmen – dann muss die privat geladene Strommenge aber nachweislich gemessen und dem Fahrzeug zugeordnet werden (ca. 8 Cent je nachgewiesener kWh).

💡 Was bringt dir die Prämie konkret?

Die Pauschale entspricht 1.500 kWh Ladestrom. Wie weit du damit kommst, hängt vom Verbrauch deines Autos ab:


geförderte Kilometer pro Jahr
entspricht Gratis-Ladungen (60-kWh-Akku)
122 €Fixprämie – unabhängig vom Verbrauch

Merke: Wer sparsam fährt, holt aus der Pauschale mehr Kilometer heraus – die Prämie selbst bleibt gleich hoch.

Wie funktioniert die THG-Quote in Österreich?

Was ursprünglich nur in Deutschland möglich war, gibt es seit 2023 auch bei uns: E-Auto-Fahrer können sich von den Mineralölkonzernen dafür bezahlen lassen, dass sie kein Benzin oder Diesel verbrennen. Grundlage ist die Kraftstoffverordnung (KVO) in der Fassung vom 11.03.2023. Sie verpflichtet Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Österreich in Verkehr bringen, ihre Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Mit der Novelle ist es erstmals möglich, auch Strom aus erneuerbaren Energieträgern für E-Fahrzeuge als THG-Reduktion anrechnen zu lassen.

Wichtig für Österreich: kein „Quotenhandel“ wie in Deutschland

Eine „THG-Quote“ oder einen „THG-Quotenhandel“ kennt die österreichische KVO nicht. Unternehmen können ihre Verpflichtung entweder selbst durch den Betrieb von Ladestationen erfüllen oder sie an Betreiber übertragen, die mindestens eine öffentliche oder halböffentliche Ladestation betreiben und beim Umweltbundesamt registriert sind.

Zulassungsbesitzer von E-Fahrzeugen können die Strommenge aus nicht-öffentlichen Ladepunkten an diese registrierten Betreiber abtreten. Die Menge muss entweder nachweislich gemessen werden oder wird pauschal mit 1.500 kWh angesetzt – bei 122 Euro Prämie sind das rund 8 Cent pro kWh. Formell erfolgt die Anrechnung erst im Folgejahr; der EMC zahlt die Pauschale aber schon vorab aus.

Ist das ökologisch sinnvoll? Pro und Contra

👍 Dafür spricht

Mit der THG-ePrämie wird E-Autofahren günstiger. Dadurch wird der Kauf eines E-Autos attraktiver und der Markthochlauf der E-Mobilität unterstützt. Und: Energieeffiziente Fahrerinnen und Fahrer haben mehr davon – bei 15 kWh/100 km sind rund 10.000 km pauschal gefördert, bei 25 kWh/100 km nur etwa 6.000 km.

👎 Dagegen spricht

Je mehr E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer die THG-ePrämie in Anspruch nehmen, desto günstiger wird es für die Mineralölkonzerne, ihre THG-Minderungsverpflichtung zu erfüllen – und weiterhin fossile Kraftstoffe zu günstigen Preisen zu verkaufen.

Hol dir deine 122 Euro

Die Registrierung dauert wenige Minuten – die Prämie deckt bei EMC-Mitgliedern mehr als die gesamte Jahresgebühr von 44 Euro ab.

Zur Registrierung
Alle Mitglieder-Vorteile

Weitere Unterlagen: aktuelle Kraftstoffverordnung (RIS) · FAQ zur Kraftstoffverordnung (PDF). Angaben ohne Gewähr – Stand: August 2026.

Häufige Fragen zur THG-Prämie in Österreich

Wie viel THG-Prämie bekomme ich in Österreich?

Der ElektroMobilitätsClub zahlt 122 Euro als Fixprämie pro Jahr und Fahrzeug – eine der höchsten Pauschalen in Österreich. Grundlage ist die pauschale Anrechnung von 1.500 kWh laut Kraftstoffverordnung, das entspricht rund 8 Cent pro Kilowattstunde. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach erfolgreicher Datenprüfung.

Wer kann die THG-Prämie beantragen?

Zulassungsbesitzer von zweispurigen, rein batterieelektrischen Fahrzeugen, die ihr Auto überwiegend – also zu mehr als 50 Prozent – an einer nicht-öffentlichen Ladestation laden, etwa an der eigenen Wallbox. Für Plug-in-Hybride, E-Mopeds und E-Motorräder ist die Pauschale nicht möglich.

Wie oft kann ich die THG-Prämie bekommen?

Einmal pro Kalenderjahr und Fahrzeug. Da die Kraftstoffverordnung die Anrechnung jährlich vorsieht, kannst du dich jedes Jahr neu registrieren – der EMC erinnert seine Mitglieder daran.

Was ist die THG-Quote überhaupt?

Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Österreich in Verkehr bringen, müssen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren. Seit der Novelle der Kraftstoffverordnung 2023 dürfen sie sich dafür auch Ladestrom von Elektrofahrzeugen anrechnen lassen. Diesen Wert verkaufst du als E-Auto-Besitzer – das ist deine Prämie. Einen Quotenhandel wie in Deutschland gibt es in Österreich formal nicht.

Muss ich meinen Ladestrom nachweisen?

Für zweispurige E-Autos nicht: Hier greift die Pauschale von 1.500 kWh ohne Messung. Wer überwiegend öffentlich lädt, kann trotzdem teilnehmen – dann muss die privat geladene Strommenge allerdings nachweislich gemessen und dem Fahrzeug zugeordnet werden.

Social share