KIA eSoul – NEUER LANGSTRECKEN-STROMER

Der Kia Soul war 2009 das erste Fahrzeug einer koreanischen Marke, das den renommierten Red Dot Award erhielt. Zehn Jahre und Dutzende von Designpreisen später feiert jetzt die dritte Generation des „kantigen“ Kultautos auf dem Genfer Autosalon ihre Europapremiere.

  • Dritte Generation des kultig-kantigen Crossovers ab April 2019
  • Mit neuem Design und hocheffizientem Elektroantrieb in zwei Varianten
  • 150 kW (204 PS) starke Topmotorisierung mit 452 Kilometern Reichweite
  • Serienmäßig schnellladefähig per CCS-Stecker
  • Neues Telematiksystem UVO CONNECT feiert im e-Soul Europapremiere
  • 7 Jahre Werksgarantie bzw. 150.000km gelten auch für Batterie

 

Nachdem Kia 2014 die Elektroversion Soul EV eingeführt hat, wird die neue Generation des Crossovers in Europa nun nur noch mit Elektroantrieb angeboten und trägt künftig den Namen e-Soul. Es ist bereits das dritte weltweit vermarktete E-Mobil der Marke und besitzt – wie der jüngst gestartete Kia e-Niro – mit bis zu 452 Kilometern Reichweite und standardmäßigem Schnellladeanschluss echte Langstreckenqualitäten. Bei allen Neuerungen hat der Crossover auch in der dritten Generation seine besonderen Stärken vom großen Platzangebot über die Variabilität bis zur außergewöhnlich umfangreichen Serienausstattung beibehalten. Das in Gwangju in Korea produzierte Modell wird ab April 2019 in Deutschland eingeführt. Wie für jeden Kia gelten auch für den e-Soul 7 Jahre Werksgarantie, die die Batterie mit einschließen. Damit ist der Kia e-Soul neben dem e-Niro das Elektroauto mit der umfassendsten Herstellergarantie auf dem europäischen Markt.

„Der Soul hat seine Pionierrolle für Kia und einen größeren Markt seit seiner Einführung beibehalten“, sagt Emilio Herrera, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe. „Vor einem Jahrzehnt gehörte er zu den Mitbegründern des Segments kleiner Crossover-Fahrzeuge, und der Soul EV war anschließend der erste rein elektrisch angetriebene Crossover. Nun betreten wir wieder Neuland, indem wir auf Modellvarianten mit Verbrennungsmotor verzichten und den e-Soul ausschließlich mit zwei verschiedenen Elektroantrieben anbieten.“

Der Markt habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, so Herrera: „Der Kia Soul wurde 2018 – dem letzten Verkaufsjahr der zweiten Modellgeneration – in Europa häufiger mit Elektroantrieb als mit Verbrennungsmotor verkauft.“ Kia gehöre mit seiner wachsenden Palette an Mildhybrid-, Vollhybrid-, Plug-in-Hybrid und Elektrofahrzeugen heute zu den weltweit führenden Anbietern von Autos mit elektrifiziertem Antrieb. „2017 hatte jeder zehnte in Europa verkaufte Kia einen teil- oder vollelektrischen Antrieb, 2018 bereits jedes achte Fahrzeug unserer Marke. Und der neue e-Soul wird dazu beitragen, diesen Anteil weiter zu steigern“, ist Herrera überzeugt.

Neuer Auftritt, veränderte Proportionen, vertraute Erkennungsmerkmale

Die dritte Soul-Generation zeigt ein neues, frisches Design, hat aber ihren unkonventionellen Charakter und die Grundarchitektur mit den kantigen Konturen beibehalten. Ein markantes Merkmal des neuen Gesichts sind die „Augen“: schmale LED-Scheinwerfer, die durch eine Chromleiste verbunden sind und dadurch eine horizontale Linie bilden, die sich über die gesamte Front des 1,80 Meter breiten Modells zieht. Untermauert wird der Eindruck von Breite und Stabilität durch die neuen LED-Nebelscheinwerfer, die deutlich prägnanter sind als die runden, tiefer platzierten Nebelscheinwerfer des Vorgängers. Auch dass es sich um ein Elektroauto handelt, steht dem e-Soul ins Gesicht geschrieben: Wo sich bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der Kühlergrill befindet, ist hier der Ladeanschluss platziert. Wie dieser Bereich der Front sind die Stoßfänger vorn und hinten insgesamt sehr geschmeidig und aerodynamisch gestaltet.

In der Seitenansicht lassen leicht veränderte Proportionen und markante neue Details den e-Soul kraftvoller auftreten als seinen Vorgänger. Der Radstand ist auf 2,60 Meter gewachsen (plus 30 mm) und die Gesamtlänge auf 4,20 Meter (plus 55 mm), da sich auch der Frontüberhang vergrößert hat (plus 25 mm). Optisch wird der Längenzuwachs durch das neue Design der C-S