Graz/Kainbach bei Graz – der für die Einsatzkräfte zuständige steirische Landeshauptmann- Stv. Michael Schickhofer und die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl besichtigten heute den österreichischen Feuerwehrautohersteller Magirus Lohr in Kainbach bei Graz. Magirus Lohr ist einer der zwei großen Ausstatter der österreichischen Feuerwehren.

Das steirische Traditionsunternehmen Magirus Lohr gilt als Leitbetrieb des Mobilitätscluster ACstyria und stellt am Standort Kainbach bei Graz hochmoderne Feuerwehrfahrzeuge her, die vorwiegend am österreichischen Markt,zunehmend aber auch unter anderem in Kroatien, Slowenien, Südtirol und der Schweiz einen steigenden Absatzmarkt finden.

Im Zuge des Betriebsbesuchs präsentierte Magirus Lohr im Beisein des Group CEOs das erste serienreife und vollelektrische Tanklöschfahrzeug der Welt.  Für LH-Stv. Michael Schickhofer, der in der Steiermark für die Einsatzkräfteund den Katastrophenschutz zuständig ist, stellt das serienreife e-HLF einen Meilenstein der modernen Brandbekämpfung dar: „Magirus Lohr ist ein absoluter steirischer Vorzeigebetrieb  und ein ganz starker Partner für das steirische Feuerwehrwesen. Die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer steht immer an erster Stelle.

Daher bin ich Magirus Lohr dankbar, dass hier in Kainbach bei Graz so stark investiert wird und Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Vor allem aber auch, dass durch modernste Feuerwehrfahrzeuge die Sicherheit im Land gestärkt wird.“

Für die Brandbekämpfung bedeutet das hochinnovative Elektrofahrzeug einen Fortschritt in Sachen Sicherheit. LH-Vize Schickhofer betont in seinem Statement die Wichtigkeit von Innovationen für das österreichische Feuerwehrwesen: „Wir führen mit diesem neuartigen E-Löschfahrzeug die heimischen Feuerwehren in die Zukunft.  Neben den neu entstehenden Forschungsfeuerwehren an den steirischen Universitäten und dem Katastrophenschutzzentrum in und rund um Eisenerz  bedeutet dieses Fahrzeug ein neues Level an Sicherheit in der Steiermark. Wir wollen nun schrittweise, möglichst viele Betriebs-, Berufs-  und Freiwillige Feuerwehren mit elektrischen Löschfahrzeugen ausstatten. Innovation im Feuerwehrwesen ist unerlässlich für die steigende Sicherheit der Steirerinnen und Steirer im Ernstfall, kann aber nur im gegenseitigen Zusammenspiel zwischen Forschung und Entwicklung und der dementsprechenden Schulung und Ausbildung der großteils ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehren passieren.“

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl dankt für das starke Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark: „Magirus Lohr zählt zu den führenden Herstellern von Feuerwehrfahrzeugen mit höchster Qualität, bestem Design und hochwertiger Technologie.  Mit dem ersten elektrischen Löschfahrzeug beginnt auch in diesem Bereich ein neues Zeitalter. Außerdem ist dies wieder ein starkes Zeichen des Automobillandes Steiermark,wo wir mit dem ACstyria mit 290 Mitgliedsbetrieben und einer Forschungsquote von rund elf Prozent bei neuen Entwicklungen im Mobilitätsbereich vorne mit dabei sind. Ich gratuliere Magirus Lohr und danke für dieses starke Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark.“

Auch Christian Reisl, Geschäftsführer von Magirus Lohr, freut sich über die Präsentation des e-HLF: „Die Markterschließung in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien und zuletzt auch der Schweiz ist ein Teil unserer Wachstumsstrategie –